Welche Grafikkarte für 4K?

Grafikkarte für 4k

Welche Grafikkarte benötigt man für flüssiges 4K?

Bei engagierten Gamern sind Monitore mit 4K-Auflösung und einer Bildschirmdiagonalen von 43 Zoll (1,09 m) State of the Art und mittlerweile recht preisgünstig zu haben. Um jedoch in UHD zu spielen oder entsprechend hochauflösendes Videomaterial anzuschauen, ist nicht nur ein leistungsfähiger PC erforderlich, sondern auch ein passender Anschluss an der Grafikkarte, damit überhaupt etwas auf dem Bildschirm zu sehen ist.

Vorteile von 4K

Die Begriffe „Ultra HD“ (UHD) bzw. 4K beschreiben die aktuell bestmögliche Auflösung. Im Vergleich zum bisherigen Standard „Full HD“ erzeugt 4K eine viermal so hohe Auflösung von 4069 x 2160 Pixeln. Videoanbieter wie Netflix, Amazon und auch YouTube bieten bereits Filmmaterial in entsprechender Auflösung an. Zwar gibt es bereits auch Displays mit 5K und 8K, diese sind aber noch nicht in der breiten Masse angekommen.

Sinnvolle Einsatzzwecke für 4K

Beim Abstand zum Bildschirm von etwa 3 Metern, wie es beim TV-Schauen normal ist, kann das Auge bei einem Monitor kleiner als 85 Zoll (2,16 m) kaum einen Unterschied zwischen Full HD und 4K erkennen. Anders sieht es aber im wahrsten Wortsinne bei einem PC-Monitor aus – durch die Nähe des Betrachters zum Bildschirm ist hier die vierfach verbesserte Auflösung gut erkennbar. Dies wissen insbesondere die Gamer aktueller Titel sehr zu schätzen. Aber auch im Bereich der Video- und pixelgenauen Bildbearbeitung sind die Vorteile von Ultra HD nicht zu unterschätzen. Bei den heute gängigen Auflösungen bei System- und Smartphone-Kameras von 40 Megapixeln und höher eignet sich 4K hervorragend, um sich größere Fotodateien anzusehen und zu bearbeiten – selbst beim zig-fachen Hineinzoomen ändert sich die Bildschärfe nicht.

Voraussetzungen für UHD-Gaming in 4K

Wer am Rechner PC-Spiele zocken und Videos in 4K-Auflösung sehen möchte (entsprechend einer Auflösung von 4069 x 2160 Bildpunkten), der braucht dafür nicht nur einen relativ aktuellen Rechner und einen UHD-Monitor, sondern auch eine leistungsfähige Grafikkarte, die in der Lage ist, entsprechende Mengen an Videodaten zu verarbeiten und ruckelfrei wiederzugeben. Im PC-Bereich gibt es heute im Zusammenspiel von Monitor und Grafikkarte kaum größere Probleme – dank des gängigen DisplayPort-Standards funktioniert hier die 4K-Wiedergabe einwandfrei. Die DisplayPort-Version 1.2 verarbeitet mühelos 4K-Bilder mit einer Bildwiederholfrequenz von 60 Hertz.

Problematisch wird es erst, wenn man einen HDMI-Monitor oder ein 4K-TV-Gerät anschließen möchte. Hier ist mindestens die HDMI-Version 2.0 angesagt, damit 4K-Video mit 60 Hertz funktioniert. Wer eine Radeon RX 480 oder etwas Neueres des Herstellers besitzt, ist auf der sicheren Seite, denn etwa seit 2016 verfügen Radeon-Grafikkarten über HDMI 2.0. Bei Geforce-Grafikkarten wurde HDMI 2.0 bereits früher eingeführt, auch bei Nvidia gehört HDMI 2.0 zum Standard. Wer jedoch über eine Grafikkarte mit dem Vorgängerstandard HDMI 1.4 verfügt, kommt zwar auch in den Genuss von 4K, bei einer Bildwiederholrate von 24 Hertz reicht es zwar zum Filmeschauen, flüssiges UHD-Spielen macht aber nicht wirklich Spaß.

5 Tipps für 4K-Grafikkarten

• Wer über ein kleines Budget verfügt, ist mit AMD-Grafikkarten auf dem richtigen Weg – diese verfügen über ein gutes Preis-Leistungs-Verhältnis, sind dafür aber auch geringfügig langsamer als vergleichbare Modelle von Nvidia. Lediglich die Top-Modelle RX 6800 XT und RX 6900 XT sind schneller als ihre Nvidia-Gegenparts und entsprechend geringfügig teurer. Dafür sind diese AMD-Grafikkarten absolut 4K-tauglich und ein echter Tipp für Grafik- und Gaming-Fans.

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• Eine echte Empfehlung ist die RX 6900 XT, die bereits ab Werk übertaktet und mit optimiertem Kühler daherkommt – etwas, was Nvidia-Flaggschiffe nicht bieten.

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• Deutlich preisgünstiger ist eine GeForce GTX 1660. Trotz ihres Alters eignet sich diese Grafikarte gut für 4K-Auflösung. Hier empfiehlt sich die MSI GTX 1660 Super Gaming.

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• EIn ganz besonderes Highlight stellt die Gigabyte AORUS Radeon RX 6900 XT Xtreme Waterforce WB Grafikkarte dar, sie verfügt nämlich über eine zuverlässige Wasserkühlung und ist somit für Langzeit-High Power-Gaming geeignet.

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• Abschließend noch ein Tipp aus dem Gaming-Hi-End-Bereich der 4K-Grafikkarten: Derzeit sind lediglich vier Grafikkarten verfügbar, die in wirklich allen aktuellen Spiele-Titeln mindestens eine Bildwiederholrate von 60 fps erreichen. Es sind dies die RTX 3080 und 3090 sowie die RX 6800 XT und RX 6900 XT.

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