Soundbar für den PC

PC Soundbar

Für einen Computer können unterschiedliche Geräte für die Sound-Wiedergabe verwendet werden. In den meisten Fällen werden zu diesem Zweck klassische Boxen oder Kopfhörer verwendet. Allerdings ist es durchaus möglich, auch noch andere Arten von Geräten dafür zu benutzen – so wie unter anderem eine Soundbar. Dies dürfte den meisten PC-Nutzern ungewöhnlich erscheinen, da Soundbars in der Regel bei Fernsehern zum Einsatz kommen, um deren Sound-Qualität zu erhöhen. Tatsächlich gibt es jedoch einige Soundbar-Modelle, die sich unter anderem aufgrund ihrer Kompaktheit sehr gut für Desktop-Computer eignen. Wann genau sich Soundbars in solchen Szenarien als sinnvoll erweisen, sowie weitere wissenswerte Informationen zu diesen Geräten können aus diesem Artikel entnommen werden.

Was sind Soundbars?

Neben üblichen Boxen gibt es noch andere Geräte, welche die Wiedergabe von Audio-Inhalten auf ähnliche Weise ermöglichen. Und dazu zählen auch die sogenannten Soundbars. Dabei handelt es sich um Elektrogeräte in Stangenform, welche über leistungsstarke Lautsprecher verfügen, die jeweils linear an der Stange entlang angeordnet sind. Häufig verfügen sie noch zusätzlich über einen Subwoofer, der für die Erzeugung von stimmigen Bässen zuständig ist.

Wie funktionieren Soundbars?

Der Großteil aller Fernseher und Bildschirme verfügt entweder über gar keine Lautsprecher, oder über Lautsprecher von minderer Qualität. Und durch die Abwesenheit eines Subwoofers (oder ähnlichem) können auch praktisch keine Bässe erzeugt werden. Um diesem Problem entgegenzuwirken, erfreuen sich Soundbars schon seit Jahren an immer größerer Beliebtheit. In der Regel werden sie dafür genutzt, um die minderwertige Klang-Qualität von Flachbildfernsehern aufzubessern. Meistens sind die Lautsprecher, die in Soundbars verbaut sind, auch von einer recht ordentlichen Qualität, sodass in solchen Szenarien fast immer ein besseres Sounderlebnis wahrzunehmen ist. Des Weiteren können sie auf unterschiedliche Weise angeschlossen werden, sowohl über HDMI, USB, als auch über klassische AUX-Klinkenstecker. Der mitgelieferte Subwoofer dagegen ist meist per Bluetooth mit der Soundbar verbunden, sowie auch die Soundbar-Fernbedienung.

Vorteile einer Soundbar

Im Vergleich zu herkömmlichen 5.1-Surround-Systemen mit Boxen bringen Soundbars einige Vorteile mit sich, die vor allem praktischer Natur sind.

Die Bauform:

Im Vergleich zu anderen ähnlichen Geräten ist eine Soundbar meist sehr kompakt gefertigt. Aufgrund dieser Bauweise ist es möglich, mehrere Lautsprecher in dem stangenförmigen Gehäuse unterzubringen. Bei manchen Modellen ist sogar der Subwoofer direkt in der Lautsprecher-Einheit mit verbaut. Außerdem verfügen Soundbars über eine Technologie, mit deren Hilfe ihre Lautsprecher eine Art von Surround-Sound erzeugen können – ohne, dass dafür fünf oder mehr Boxen im ganzen Raum verteilt werden müssen. Die Rede ist dabei vom sogenannten „virtuellen Surround-Sound“. Somit ist es durch Soundbars auch in kleineren Räumlichkeiten möglich, für Surround-Sound zu sorgen. Darüber hinaus gibt es bei einer Soundbar auch nur noch ein Kabel (abgesehen vom Stromkabel), und dieses muss an den entsprechenden Bildschirm angeschlossen werden. Außerdem ermöglicht die flache Bauform, dass die Soundbar entweder direkt vor den Bildschirm gestellt werden kann, oder per Wandmontage direkt unter einem Display, welches ebenfalls an einer Wand montiert ist.

Die Einrichtung:

Während die Einrichtung von größeren 5.1-Soundsystemen oft noch recht aufwendig sein kann, gestaltet sich die Einrichtung einer Soundbar im Vergleich als recht simpel. Im Prinzip ist es nur notwendig, die Soundbar per Kabel mit dem gewünschten Bildschirm zu verbinden. Dabei wird das sogenannte „Plug-and-play“-Prinzip verfolgt, sodass das Gerät schon nach dem erstmaligen Anschluss direkt in Betrieb genommen werden kann. Irgendwelche Installationen von Betriebssystemen oder Treibern entfallen vollständig. Und da die meisten mitgelieferten Subwoofer per Bluetooth verbunden werden, muss auch kein Subwoofer zusätzlich verkabelt werden.

Die Bedienung:

Um bei großen Surround-Sound-Anlagen den bestmöglichen Klang herauszuholen, ist es oft notwendig, im Vorfeld die Höhen und Tiefen so gut es geht aufeinander abzustimmen. Nun gibt es jedoch viele Menschen, die solch einen Aufwand nicht betrieben wollen, oder können (aufgrund von fehlendem Know-how). Und genau für diese Menschen ist eine Soundbar besonders geeignet. Dank moderner Sound-Technologien sorgt virtueller Surround-Sound für raumfüllende Klänge. Und zu diesen Technologien gehört auch die große Auswahl von unterschiedlichen Klang-Effekten, die dem aktuellen Sound hinzugeschaltet werden können (wie zum Beispiel einem „Raumakustik-Effekt“).

Der Preis:

Mit dem Kauf einer Soundbar ist es möglich, hochqualitativen Surround-Sound nach Hause zu bekommen, ohne das viele Geld für eine teure 5.1-Anlage auszugeben. Schon ab einem Betrag von nur 100,00 Euro können qualitativ überzeugende Soundbars erworben werden, mit deren Hilfe sich das Klang-Erlebnis eines jeden Fernsehers spürbar verbessern lässt – meist mit attraktivem Bass inklusive. Schon die Hauptstation einer 5.1-Anlage kostet meist schon mehr Geld, ohne die noch fehlenden Boxen.

Soundbars am PC

Ein weiterer großer Vorteil von Soundbars ist die Tatsache, dass sie sich auch schnell und einfach an Bildschirmen anderer Art anschließen lassen, und nicht nur auf Fernseher beschränkt sind. Immer beliebter wird zum Beispiel die Verwendung von Soundbars an Desktop-Computern.

Dabei ist es besonders wichtig, dass die Soundbar selbst für Soundbar-Verhältnisse möglichst kompakt gebaut ist. Zwar lassen sich die meisten Geräte dieser Art relativ problemlos unter einen PC-Monitor platzieren, allerdings sind nicht wenige Modelle bis zu einem Meter lang (oder auch noch länger), wodurch es wiederum zu Platzproblemen auf dem Schreibtisch kommen kann. Ganz davon abgesehen, dass solch eine lange Soundbar inmitten eines PC-Setups auf einem Schreibtisch ziemlich überdimensioniert erscheinen kann.

Eine Soundbar kann in der Regel auf zwei verschiedene Weisen an den PC angeschlossen werden. Die meistgewählte Variante ist das Anschließen an die Soundkarte des Rechners. Auch dieser Anschluss kann über die gängigen Audioschnittstellen (wie AUX oder HDMI) erfolgen. Die andere Variante ist die, die Soundbar direkt an den Monitor anzuschließen. Das funktioniert allerdings nur, wenn der Monitor (bzw. der Bildschirm, an dem die Soundbar hängt) selbst über eine eingebaute Soundkarte verfügt – also wenn er selbst Audio-Inhalte wiedergeben kann.

Die beliebtesten Soundbars für den PC

[amazon box=“B08X6LYPHK,B07HWQQGCR,B09C8ZK2FP,B08GNRMDWP,B09DQ2S1W7″]

Related Posts
Weiterlesen

Übersicht aller 43 Zoll Monitore

[amazon box=“B07Q3QKV7H“ title=“Acer DM431K“ button_detail=“https://43zollmonitor.de/acer-dm431k/“ button_detail_text=“Zum Review“/ ] [amazon box=“B07XYLST25″ title=“Acer Predator CG437KP“ button_detail=“https://43zollmonitor.de/acer-predator-cg437kp/“ button_detail_text=“Zum Review“/ ] [amazon…